Kostenvorschuss

Haben Sie Verständnis dafür, dass wir  grundsätzlich nur  gegen Kostenvorschuss arbeiten.

Anders ausgedrückt wir fangen erst dann zu arbeiten  an, wenn wir den ihnen in Rechnung gestellten Vorschuss auf unserem Konto gutschreiben können.

Dies ist kein Misstrauen Ihnen gegenüber, dient aber der Absicherung und dem wechselseitigen Vertrauen.

Auch die Justiz arbeitet nicht, wenn nicht die Gerichtskosten im Vorhinein einbezahlt sind.

Selbstverständlich erhalten Sie regelmäßig Abrechnungen. Dies gilt insbesondere dann, wenn wir im Rahmen einer  Honorarvereinbarung mit ihren einen Stundensatz vereinbart haben.

Die gesetzliche Grundlage für unser Recht, nur auf der Basis eines erhaltenen Vorschusses arbeiten zu müssen finden Sie im

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
Dort heißt es:
§ 9 Vorschuss
Der Rechtsanwalt kann von seinem Auftraggeber für die entstandenen und die voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen einen angemessenen Vorschuss fordern.

Zur Höhe des angemessenen Vorschusses  verweisen wir auf die Kommentierung bei:

C. Höhe des Vorschusses
Randnummer 11
Die Vorschrift billigt dem Rechtsanwalt einen „angemessenen Vorschuss“ zu. Was angemessen ist, richtet sich nach dem Gesamtbetrag der Gebühren und Auslagen, die voraussichtlich entstehen werden (AG Dieburg NJW-RR 2004). Nach allgemeiner Meinung kommt es nicht darauf an, ob die Gebühren bereits entstanden sind oder künftig entstehen werden.

Randnummer 12
In bürgerlichen Rechtstreitigkeiten, Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit und öffentlich rechtlichen Verfahren ist es regelmäßig angemessen, bei Beginn des Verfahrens eine 1,3 Verfahrensgebühr und eine 1,2 Terminsgebühr nebst Auslagenpauschale und Umsatzsteuer als Vorschuss anzufordern. Ist mit einem Versäumnisurteil zu rechnen, reichen 2,1 Gebühren aus. Erhöht sich nachträglich der Gegenstandswert als Folge einer Klageänderung oder eine Widerklage, kann ein weiterer Vorschuss angefordert werden.

Wir möchten vermeiden, mit ihnen wegen unserer Gebühren in Streit zu geraten. Wir halten uns daher grundsätzlich an diese übliche Vorgehensweise.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!